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Newsbild Trotz harten Kampfes unterlag die Zweite gegen den VCO Dresden

Raben II mussten Punkte abgeben

Schade, die tolle kämpferische Leistung der Raben II ist am Ende nicht belohnt worden. Sie verloren mit 2:3 (21:25/25:22/25:13/16:25/12:15) gegen VCO Dresden. Dabei versäumten es die Raben, im vierten Satz den Sack zuzumachen. Raben-Trainer Mirko Pansa war trotz der Niederlage nicht unzufrieden. Die Raben-Spielerinnen zeigten eine deutliche Leistungssteigerung zu dem Spiel in Offenburg. Letztlich mussten sie der körperlichen Überlegenheit des VCO Tribut zollen. Damit sind sie vom dritten auf den vierten Platz abgerutscht.

Mit hängenden Köpfen verließen die Spielerinnen der Roten Raben II das Spielfeld. Sie hatten gerackert und gekämpft, doch am Ende standen sie mit leeren Händen da. Zudem mussten sie bereits vor Spielbeginn einen Schock verdauen. Mittelblockerin Mona Kreßl hatte einen Unfall und konnte daher nicht spielen. „Wichtig ist, dass nichts schlimmeres passiert ist, doch das hat die Mannschaft schon etwas aus dem Tritt gebracht“, so Raben-Trainer Mirko Pansa.

Dabei hatte sich die zweite Mannschaft der Roten Raben einiges vorgenommen: Sie wollten den Auftritt in Offenburg vergessen machen und sich gleichzeitig für die Hinspielniederlage gegen den VCO Dresden revanchieren. Das erste Ziel zumindest ist gelungen. Der Raben-Trainer bescheinigte seiner Mannschaft, dass sie „eine Klasse besser als in der Vorwoche gespielt hat“. Beim zweiten Ziel waren die Raben-Spielerinnen zumindest ganz nah dran.

Am Ende waren es zahlreiche Mosaiksteinchen, die Dresden die Punkte bescherten. So hat VCO-Trainer Jens Tietböhl beispielsweise 16 Spielerinnen zur Verfügung, Raben-Trainer Mirko Pansa lediglich zehn. Zwar durfte Tietböhl natürlich nicht alle Spielerinnen einsetzen, doch er hatte zwölf Spielerinnen dabei und konnte seinen Spielerinnen immer wieder Pausen gönnen; ein Umstand, der bei einem anstrengenden Fünf-Satz-Spiel die Entscheidung über Sieg oder Niederlage bringen kann. Dazu kommt, dass die VCO-Spielerinnen im Schnitt deutlich größer sind als die Raben-Spielerinnen. So müssen diese viel mehr arbeiten, um beispielsweise im Angriff den VCO-Block zu überwinden.

Das zeigte sich dann im Tie Break. Da hatten die Raben-Spielerinnen da nicht mehr die Kraft, den Gästen aus Dresden Paroli zu bieten. Dabei zeigten sie sich zumindest in den ersten drei Sätzen ebenbürtig. So wechselte die Führung im ersten Satz ständig und keine Mannschaft konnte sich absetzen. Erst im Endspurt setzte sich Dresden mit 25:21 durch.

Die Sätze zwei und drei waren dagegen eine klare Sache für die Roten Raben II. Hellwach und konzentriert glichen sie die Größenvorteile der VCO-Spielerinnen mit viel Einsatz und Übersicht aus. Beide gingen mit 25:22 und 25:13 klar an die Raben. Entsprechend angesäuert war VCO-Trainer Jens Tietböhl im dritten Satz, als seine Mannschaft mit 12:4 im Rückstand lag. Immer wieder haderte er mit Schiedsrichterentscheidungen, was ihm dann im vierten Satz die gelbe Karte einbrachte. Das war allerdings offensichtlich so eine Art Weckruf für seine Mannschaft. Sie kamen urplötzlich ins Spiel zurück und die Raben hatten ihrer Durchschlagskraft nur noch wenig entgegen zu setzen. Während die Gäste aus Dresden souverän aufspielten, wirkten die Raben-Spielerinnen verunsichert und mutlos. Passend zum Spielverlauf gaben sie diesen Satz mit 16:25 durch einen Aufstellungsfehler ab.

Danach waren der VCO Dresden nicht mehr zu bremsen und schnappte sich auch den Tie Break.
Für Raben-Trainer Mirko Pansa ist es jetzt wichtig, dass seine Spielerinnen nicht den Kopf hängen lassen. „Wir haben kein schlechtes Spiel abgeliefert, doch Dresden war an diesem Tag einfach besser“. Ina Prechtl & Co. müssen das Spiel jetzt schnell abhaken, denn bereits am Sonntag, 14. Februar wartet die nächste Herausforderung. Da kommen die Fighting Kangaroos Chemnitz, die – punktgleich mit den Raben – auf Platz fünf stehen, in die Vilsbiburger Vilstalhalle.


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