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Newsbild Mannschaft siegte auch ohne Spielführerin Nadja Jenzewski mit 3:0

Raben auch im zweiten Bayern-Derby siegreich

Auch wenn ein junges Mädchen hoffnungsfroh ein Schild mit der Aufschrift in die Höhe hielt „Putzt sie weg, Mädels“, gab es an dem Erfolg der Roten Raben nichts zu deuteln: Nach 69 Minuten hatten die Raben klar mit 3:0 gewonnen. Damit wahrten sie sich weiter beste Chancen, in der Tabelle vorne zu bleiben und das Ziel - Platz eins bis vier - auch klar zu erreichen.

Raben-Trainer Guillermo Gallardo vertraute wieder auf die erfolgreiche Formation der Vorwoche mit Lena Möllers im Zuspiel, Katja Wühler auf der Diagonalposition, in der Mitte mit Sheila Shaw und Loraine Henkel sowie auf Außen mit Ioana Nemtanu und Yamila Nizetich und natürlich Libera Lenka Dürr.

Es dauerte ein bisschen, bis sich die Raben an die Halle gewohnt hatten. Doch nach den ersten Punkten nahm der Raben-Express langsam Fahrt auf. Bei der ersten technischen Auszeit lagen die Raben nur zwei Punkte vorne (8:6), bei der zweiten technischen Auszeit war der Vorsprung bereits auf acht Punkte angewachsen (16:8). Gerade die Aufschläge waren es, die die Gastgeberinnen aus Lohhof zunehmend unter Druck setzten. Da half es nur wenig, dass sich Routinier Claudia Mürle auf der Zuspielposition bemühte und immer wieder Lohhofs effektivste Angreiferin Stephanie Utz suchte. Im Endspurt haute Raben-Urgestein Katja Wühler den Gastgeberinnen die Bälle nur so um die Ohren und nach nur 19 Minuten schnappten sich die Raben den ersten Satz mit 25:12.

Unverändert gingen beide Mannschaften in den zweiten Satz. Unverändert auch das Spiel beider Mannschaften: Die Roten Raben diktierten das Geschehen und waren jederzeit Herr des Geschehens: 8:4 lagen sie bei der ersten technischen Auszeit vorne, 16:10 bei der zweiten. Beim 16:12 brachte Raben-Trainer Guillermo Gallardo die 18-jährige Alessandra Jovy-Heuser, die mit ihren Aufschlägen gleich für Furore sorgte. Ihr machte es anschließend – man möchte beinahe sagen in gewohnter Manier – Katja Wühler nach und die Raben zogen auf 22:14 davon. Danach war es nur noch Formsache, bis die Roten Raben nach 22 Minuten den zweiten Satz mit 25:15 für sich entschieden.

Im dritten Satz konnte Raben-Trainer Guillermo Gallardo dann die Sache ein bisschen entspannter sehen. Der Klassenunterschied wurde deutlicher und bei der ersten technischen Auszeit lagen die Raben bereits mit 8:4 in Führung. Nach wie vor waren es die plazierten Aufschläge, die den Grundstock für die Raben-Überlegenheit bildeten. Das setze sich auch nahtlos fort, als Sarah Petrausch für Yamila Nizetich ins Spiel kam. 16:10 hieß es bei der zweiten technischen Auszeit. Auch wenn sich die Gastgeberinnen noch auf 20:18 herankämpften, weil die Raben merklich einen Gang zurückschalteten, befreiten sich die Raben-Spielerinnen selbst wieder aus der Lohhofer Umklammerung und Alessandra Jovy-Heuser war es, die beim 24:19 zum Aufschlag kam. Diesen Matchball konnten die Raben noch nicht nutzen, doch nach 22 Minuten war es dann soweit: Die ehemalige Raben-Spielerin Inga Vollbrecht setzte ihren Aufschlag ins Netz und die Raben holten sich den dritten Satz mit 25:21 und damit das Spiel mit 3:0.

Insgesamt war Raben-Trainer Guillermo Gallardo zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Allerdings monierte er die fehlende Konstanz einiger Spielerinnen, schrieb das aber auch gleich ihrem jugendlichen Alter zu. "Hier müssen wir noch Geduld haben", so der Raben-Trainer. Wichtig war für ihn, dass die Mannschaft auch in Lohhof keinen Satz abgegeben hat und trotz der Wackler im dritten Satz das Spiel jederzeit im Griff hatte.

Die Roten Raben haben jetzt erst einmal eine längere Spielpause. Am kommenden Wochenende stehen sich der VfB Suhl und der Dresdner SC im DVV-Pokalfinale in Halle gegenüber, am darauffolgenden Wochenende haben die Roten Raben ebenfalls spielfrei. Dann müssen sie am Samstag, 20. März beim Allgäu Team Sonthofen antreten. Das nächste Heimspiel steht am Samstag, 27. März auf dem Programm. Dann erwarten die Roten Raben den Dresdner SC in der Vilstalhalle; eventuell das Aufeinadertreffen des alten und des neuen DVV-Pokalsiegers. Karten für dieses Volleyball-Schmankerl gibt es bereits jetzt im Internet oder über die Karten-Hotline 08741-948650.


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