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Lenka Dürr, Lena Möllers und Sarah Petrausch haben wieder viel gelernt

Drei Raben in der Nationalmannschaft

„Die Ergebnisse waren nicht so zufriedenstellend“, sagte Raben-Libera rückblickend und meinte den Auftritt der deutschen Nationalmannschaft beim Volleymasters in Montreux (Schweiz). In vier Spielen – gegen die USA, Russland, Japan und die Niederlande – mussten sie vier Niederlagen einstecken. „Ich bin nicht enttäuscht vom Ergebnis. Wir sind nach Montreux gekommen, um zu lernen und viele Dinge auszuprobieren“, sagte Bundestrainer Giovanni Guidetti. „Es ist zwar das Turnier, bei dem wir am schlechtesten abgeschnitten haben. Dafür haben wir gesehen, woran wir arbeiten müssen. Das, was die Mannschaft hier gezeigt hat, waren noch nicht einmal 50 Prozent von dem, was sie kann.“

Mit dabei waren auch die drei Raben-Spielerinnen Lenka Dürr, Sarah Petrausch und Lena Möllers; und alle drei hatten ihre Einsätze. Lenka Dürr war sogar als einzige Libera dabei und durfte daher jedes Spiel mitmachen. „Jetzt bin ich zwar müde, aber ich habe auch wieder viel gelernt“, so die 20-jährige. Zeit zum Ausruhen bleibt ihr allerdings nicht. Denn sie muss bereits wieder die Schulbank drücken, um den Stoff und die Prüfungen, die sie versäumt hat, nachzuholen.

Seit Anfang Mai waren die Raben-Spielerinnen mit der deutschen Nationalmannschaft unterwegs. Erst hat Bundestrainer Guidetti in Heidelberg zu einem Lehrgang gebeten und dann ging es nach Montreux zu dem hochkarätig besetzten Turnier. In Heidelberg ging es erst einmal darum, dass sich die neu zusammengestellte Nationalmannschaft erst einmal kennenlernt und zueinander findet. „Es war eine tolle Atmosphäre“, so Raben-Libera Lenka Dürr.

Erwartungsvoll brachen die 14 Spielerinnen dann nach Montreux in der Schweiz auf. Doch dort mussten sie schnell erkennen, dass die anderen Teams mehr Erfahrung hatten, abgeklärter agierten und auch technisch stärker waren, so die Einschätzung von Lenka Dürr. Dennoch war sie mit ihrer eigenen Leistung zufrieden.

Bereits vom 22. bis 27. Juni ist Lena Möllers wieder bei einem Lehrgang in Schwerin. Am 1. Juli stoßen dann auch Sarah Petrausch und Lenka Dürr wieder dazu. Schließlich geht es in diesem Sommer noch um einiges für die deutsche Nationalmannschaft: Erst wollen sie beim Grand Prix vom 6. bis 29. August die Finalrunde erreichen, dann beim Turnier vom 15. bis 23. September die Qualifikation für die Grand Prix 2011 schaffen und schließlich bei der WM vom 27. Oktober bis 15. November einen Platz unter den ersten Acht belegen.


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