Nachwuchs steht vor großer Herausforderung
U 20-Raben bei der Deutschen
Die Roten Raben haben an diesem Wochenende die Möglichkeit, einen zweiten deutschen Meistertitel zu erkämpfen. Die Mannschaft U 20 kämpft am Samstag und am Sonntag mit 15 anderen Teams aus ganz Deutschland um den Meistertitel. Ein sehr gut besetztes Feld, wie Raben-Trainer Mirko Pansa feststellt. Sowohl ihm, als auch den Spielerinnen ist klar, dass „eine Top-Leistung notwendig sein wird“, um hier erfolgreich zu sein. Mindestens unter die ersten Zehn zu kommen, lautet die Vorgabe an die Raben-Spielerinnen.
Die Meisterschaft wird vom TV Lenggries ausgerichtet, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert. Die Spiele werden im benachbarten Bad Tölz ausgetragen, da hier die entsprechenden Hallenkapazitäten zur Verfügung stehen.
Bereits um 9 Uhr marschieren alle Mannschaften in die Halle des TV Bad Tölz ein. Eine Stunde später beginnen dann die Gruppenspiele. Dabei haben es die Roten Raben im der Gruppe B2 mit den Mannschaften der VSG Mannheim-Käfertal, des SV Bad Laer und des Dresdner SC zu tun. Das Team aus Dresden hat erst kürzlich bei der U 18-Meisterschaft den Titel geholt, Bad Laer landete dort auf dem dritten Platz. Lediglich die Mannschaft aus Mannheim ist für Trainer Mirko Pansa ein unbeschriebenes Blatt.
In den anderen Gruppen stehen folgende Mannschaften. Gruppe A1: TV Biedenkopf, TV Lenggries, Rotation Prenzlauer Berg, SC Alstertal-Langenhorn. Gruppe A2: VC Stuttgart, SWE Volley-Team, SC Union Emlichheim, Bayer Leverkusen. Gruppe B1: Schweriner SC, SSG Etzbach, SCU Lüdinghausen, TSV Rudow.
In den Gruppen spielen die Mannschaften nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“. Der jeweils Erstplazierte ist sofort für die Endrunde am Sonntag qualifiziert. Dort werden im KO-System in den Viertel- und anschließenden Halbfinalspielen die beiden Endspiel-Teilnehmer ermittelt. Die Zweit- und Drittplazierten der Gruppenspiele kommen in die Zwischenrunde und haben dort noch die Möglichkeit, sich für die Endrunde zu qualifizieren.
Raben-Trainer Mirko Pansa hat die gleiche Mannschaft zur Verfügung, die sich durch den Gewinn des bayerischen Meistertitels für die deutsche Meisterschaft qualifiziert hatte. Das sind: Patricia Hofmarksrichter, Katharina Mühlfeld, Sarah Breinbauer, Lena Stigrot, Anna Pogany, Michaela Bertalanitsch, Christine Bothur, Sophia Kozlowski, Katharina Soloninkina, Sophie Ette und Magdalena Greiner vom TV Dingolfing. Dazu kommt Alessandra Jovy-Heuser vom Bundesligateam der Roten Raben.
Raben-Trainer Pansa hatte in den vergangenen Wochen die Aufgabe, Spielerinnen aus vier unterschiedlichen Raben-Teams zu einer Mannschaft zu formen. Er ist ganz zufrieden mit dem Ergebnis: „De Mädels haben sich Stück für Stück zusammengerauft“. Für Patricia Hofmarksrichter, Sarah Breinbauer, Katahrina Mühlfeld, Alessandra Jovy-Heuser und Michaela Bertalanitsch ist es ihr letzter Auftritt im Jugendbereich. Deshalb baut Mirko Pansa darauf, dass sie sich „noch einmal voll reinhängen“. Doch das gleiche gilt natürlich auch für die Spielerinnen der anderen Teams, die ebenfalls größtenteils bereits Erfahrungen in der ersten und zweiten Bundesliga sammeln konnten.
Aber Raben-Trainer Mirko Pansa verspricht, dass sie „sich in das Turnier hineinarbeiten werden“. Nach dem Samstag werde man dann bereits klarer sehen. Er baut natürlich auch ein bisschen auf den Heimvorteil und die Unterstützung zahlreicher Raben-Fans. Zudem hat Lena Stigrot, die ja vom TV Lenggries vor dieser Saison zu den Raben gewechselt ist, auf alle Fälle nur Heimspiele.