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Großer Erfolg des Raben-Nachwuchses bei der deutschen Meisterschaft

U20-Mädels holen Bronze

Das U20-Team ist mit einer Bronzemedaille im Gepäck von der deutschen Meisterschaft in Bad Tölz heimgekehrt. Ein Ergebnis, das so nicht jeder erwartet hatte. Daher ist die Freude bei den Verantwortlichen und Spielerinnen um so größer. „Wir haben ein richtig gutes Turnier gespielt“, so Raben-Trainer Mirko Pansa. Die Mannschaft habe wieder einen Schritt nach vorne gemacht und man habe gesehen, dass die jungen Raben „an der deutschen Spitze dran sind“.

Zahlreiche Raben-Fans begleiteten die U20-Spielerinnen nach Bad Tölz, um sie dort bei der Deutschen Meisterschaft zu unterstützen. Am Samstag hatten es die Spielerinnen um Trainer Mirko Pansa zuerst mit dem Team von VSG Mannheim-Käfertal zu tun. Ein guter Gegner, um in dieses Turnier zu kommen, wie sich herausstellte. Die Mädels aus Mannheim wehrten sich zwar tapfer, konnten die Niederlage gegen die Roten Raben aber nicht verhindern.

Im zweiten Spiel hieß der Gegner dann SV Bad Laer, die kürzlich bei der deutschen Meisterschaft der U18-Teams den dritten Platz belegt hatten. Den ersten Satz mussten die Raben noch knapp abgeben, doch Satz zwei und drei waren dann eine klare Sache für die Mädels aus Vilsbiburg.

Eines der spannendsten Spiele des Turnieres war das Spiel Rote Raben gegen den Dresdner SC. Beide Teams boten hochklassiges Volleyball und gaben nie auf. So ging der erste Satz knapp mit 26:28 an die Dresdnerinnen, der zweite hingegen mit 26:24 an die Roten Raben. Auch im Tie-Break konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Obwohl die kleinen Raben bereits einen Matchball hatten, konnten sie den Sack nicht zumachen und verloren letztlich mit 16:18. „Da hat uns das letzte Quäntchen Cleverness gefehlt“, so Raben-Trainer Pansa.

Damit wurde Dresden ungeschlagen Gruppensieger und qualifizierte sich sofort fürs Viertelfinale. Die Roten Raben mussten dagegen in die Zwischenrunde. Doch dort konzentrierten sich noch einmal alle Spielerinnen und setzten sich klar mit 2:0 gegen Bayer Leverkusen durch. Nach vier Spielen waren die Raben-Spielerinnen zwar einigermaßen erschöpft, freuten sich aber auch über das Erreichen des Viertelfinales.

Damit war ein Platz unter den besten Acht bereits sicher und das erste Zwischenziel erreicht. Nach einer kurzen taktischen Besprechung stand bei den Vilsbiburger Mädels zuerst Abendessen und dann Regeneration auf dem Programm, schließlich mussten sie am Sonntag bereits um 9 Uhr zu ihrem nächsten Spiel antreten.

Im Viertelfinale wartete der TV Biedenkopf, der sich gegen Gastgeber TV Lenggries, SC Alstertal-Langenhorn und Rotation Prenzlauer Berg klar durchgesetzt hatte. Doch die Raben-Mädels zeigten sich gut ausgeruht und mit dem Willen, auch dieses Spiel erfolgreich zu bestehen. Nach nervösem Beginn gewannen sie beide Sätze knapp aber verdient und zogen damit ins Halbfinale ein.

Gegner war hier der VC Stuttgart, der die Raben-Mädels vor allem mit seinen Aufschlägen vor Probleme stellte. Doch sie kämpften unverdrossen, mussten sich am Ende aber mit 21:25 und 22:25 geschlagen geben. Da die Platzierungen nicht ausgespielt wurden, konnten sich die Raben-Spielerinnen nach der ersten Trauer über die Niederlage über ihren dritten Platz freuen. „Es waren ein paar Kleinigkeiten, die den Ausschlag gegeben hatten“, so Trainer Mirko Pansa nach dem Halbfinale.

Doch bei ihm überwog der Stolz über das Erreichte. „Das Turnier ist sehr, sehr gut für uns gelaufen und mit der Bronzemedaille können wir auch etwas vorzeigen“, so der Raben-Trainer.
Der VC Stuttgart traf im Finale auf den Dresdner SC, der sich auch hier mit 2:1 durchsetzte und Deutscher Meister wurde. Verdient, wie Raben-Trainer Pansa anerkannte. „Mit Dresden hat die reifste Mannschaft gewonnen“.

Bei den Roten Raben kamen alle Spielerinnen zum Einsatz und könnten ihr Können unter Beweis stellen: Katharina Mühlfeld, Patricia Hofmarksrichter, Sarah Breinbauer, Michaela Bertalanitsch, Alessandra Jovy-Heuser, Christina Bothur, Sophia Kozlowski, Anna Pogany, Katharina Soloninkina, Sofie Ette, Lena Stigrot und Magdalena Greiner.


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