Ziel erreicht: Raben holen mit 3:1-Arbeitssieg 3 Punkte in SuhlZurück zur Übersicht

Szene Lena A hoch

Ziel erreicht: Die Roten Raben haben das Bundesliga-Auswärtsspiel beim VfB Suhl LOTTO Thüringen mit 3:1 (25:20, 27:25, 22:25, 25:23) gewonnen und damit die angestrebten drei Punkte eingefahren. Vor 600 Zuschauern in der „Wolfsgrube“ kam die Mannschaft von Trainer Jonas Kronseder zu einem hart erkämpften, aber letztlich verdienten Arbeitssieg. Überragende Scorerin des Spiels war Raben-Außenangreiferin Lena Stigrot (im Bild in einer Szene vom Hinrundenspiel in der Ballsporthalle) mit stolzen 24 Punkten; zum Sports&Travel-MVP wurde Zuspielerin Naoko Hashimoto gewählt.

Vilsbiburg begann sehr energisch und zielstrebig; ehe sich die VfB-Damen versahen, stand es 10:4 und bald 16:8 für die Gäste, die den 1. Satz ungefährdet mit 25:20 eintüteten. Ab dem 2. Durchgang war es dann ein enges Match, in dem der Tabellenzehnte aus Thüringen seine Haut teuer verkaufte, die Roten Raben jedoch in den entscheidenden Szenen das letzte Wort hatten. Im 2. Satz führte Suhl 8:7, 16:15 und hintenraus 23:21, doch das Kronseder-Team blieb cool und drehte das Ding mit dem 3. Satzball, einem Block von Marlies Wagendorp, noch zum 27:25 und damit 2:0.

Ähnlich umkämpft der 3. Satz: Die Roten Raben lagen knapp mit 7:8 und 14:16 in Rückstand – mussten diesmal aber den VfB bei 18:22 ziehen lassen, was in einen 22:25- Satzverlust mündete. Der 4. Durchgang war noch eine Spur intensiver. Vilsbiburg fightete sich nach einem 12:16-Rückstand zum 19:19-Ausgleich, gab dann drei Punkte am Stück ab – präsentierte sich jedoch ab dem 19:22, in der absoluten Crunch Time, in Abwehr und Angriff gleichermaßen mit maximaler Entschlossenheit. Mit durchschlagendem Erfolg: Vilsbiburg ließ nur noch einen Suhler Zähler zu und holte selbst die erforderlichen sechs Punkte zum 25:23-Satz- und 3:1-Matchgewinn. Lena Stigrot war es, die den alles entscheidenden Ball auf den Boden brachte.

Zum Abschluss ihrer einwöchigen „Ost-Tour“ treten die Roten Raben am kommenden Samstag, 18 Uhr, bei Aufsteiger Schwarz-Weiß Erfurt an. Auch in der Riethsporthalle wollen sie drei Zähler holen, um sich zum Ende der Bundesliga-Hauptrunde eine möglichst gute Platzierung und Ausgangsposition für die Playoffs zu sichern.

Nach den durchwegs überraschenden Ergebnissen von Potsdam, Münster und Wiesbaden am Mittwochabend wird das Gedränge zwischen den Tabellenplätzen 4 (Playoff-Heimrecht) und 7 (kein direktes Playoff-Ticket, Umweg über die Pre-Playoffs) immer größer. Das nächste Heimspiel bestreiten Kerley Becker und Co. am Samstag, 25. Februar (Beginn ausnahmsweise um 16 Uhr!), gegen das Talente-Team des VCO Berlin.